Bauvorhaben Opernhaus

Das historische Gebäude des Opernhaus muss saniert und erweitert werden. Die Bauarbeiten am Richard-Wagner-Platz sollen nach dem Auszug von Oper, Ballett und Staatsphilharmonie in der zweiten Jahreshälfte 2025 beginnen.

Ausweichspielstätte

Die Kongresshalle wird Standort für die Ausweichspielstätte des Staatstheaters. Hierfür soll ein Ergänzungsbau mit Bühne, Orchestergraben und Zuschauerraum auf dem Areal der Kongresshalle errichtet werden.

Der —Hintergrund

Hintergrund

Das marode Opernhaus wird spätestens Ende 2025 geschlossen und umfassend saniert - ein Interim in der Kongresshalle muss bis dahin bereitstehen. Die Kongresshalle ist aber alles andere als ein ``normales`` Bauwerk - von den Dimensionen, aber noch vielmehr von ihrer Entstehungsgeschichte her. Die Nutzungsperspektiven - das Operninterim genauso wie die Ermöglichungsräume für die Künste und Kulturen - werden einen wesentlichen Beitrag zur gesamtstädtischen Entwicklung geben können.

Das Staatstheater Nürnberg ist mit über 700 Veranstaltungen das größte Mehrspartenhaus Bayerns und erreicht mit seinem Repertoire etwa 300.000 BesucherInnen pro Spielzeit. Mit insgesamt rund 1.000 MitarbeiterInnen ist es Arbeitgeber für eine Vielzahl hochqualifizierter Fachkräfte und stellt einen wichtigen Standort- und Wirtschaftsfaktor dar. Ein kontinuierlicher Spielbetrieb ist zur dauerhaften Bindung des Personals und zum Erhalt der hohen künstlerischen Qualität von essentieller Bedeutung.

Aktuelles

Timeline

2022
Juli 20

Standort Ausweichspielstätte im nordwestlichen Innenbereich der Kongresshalle beschlossen

2025
Oktober 1

Beginn Spielbetrieb des Staatstheaters in der Kongresshalle

Bund unterstützt Ermöglichungsräume

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am heutigen Donnerstag, 29. September 2022, für die Förderung des Vorhabens 20 Millionen Euro aus dem Programm KulturInvest der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien bewilligt.

Testbeitrag

Der Stadtrat hat sich am 20. Juli für den Standort der Ausweichspielstätte im nordwestlichen Innenbereich der Kongresshalle ausgesprochen.

Geschichten bewahren

„Seit einem dreiviertel Jahrhundert bemüht sich die Stadt Nürnberg unter dem Eindruck der eigenen Rolle in der NS-Diktatur um einen adäquaten Umgang mit der Kongresshalle. Dabei ist das Ringen um eine verantwortungsvolle Haltung immer auch ein Spiegelbild der gesellschaftlichen und politischen Diskurse der jeweiligen Zeit. In den Leitlinien für den künftigen Umgang der Stadt Nürnberg mit dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände sind in diesem Zusammenhang die Mittel der Kunst ausdrücklich genannt.“ - Oberbürgermeister Marcus König

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